Aktuelles / News

Schloss Schwerin

Am 11.03.2026 hatte der Petitionsausschuss des Landtags unsere Petition auf der Tagesordnung. Zu zweit konnte unsere kleine Abordnung an der Sitzung im Schloss Schwerin teilnehmen, Hinweise zum aktuellen Stand geben, unsere Forderungen bekräftigen sowie die Fragen der Abgeordneten beantworten. Wie wichtig es ist, gerade alte Bäume zu erhalten – diese alten Bäume, welcher besondere Ort mit den geplanten Fällungen in Stove unwiederbringlich verloren gehen würde… nur damit der motorisierte Verkehr rollt und weil keine individuelle Anpassung der Straßenbauplanung erfolgt?

Schloss Schwerin

Damit alle Seiten gehört werden, waren auch Vertreter und Vertreterinnen der Landesregierung und der Kommune eingeladen. Es war eine freundliche und respektvolle Atmosphäre - auch wenn das Straßenbauamt keinen Zweifel an den Straßenbauplanungen gelassen hat. Der Straßenbau wäre nicht anders zu realisieren… Ich denke leise bei mir „…und der Mensch fliegt zum Mond!?“

Wir danken dem Petitionsausschuss des Landtags an dieser Stelle für die jahrelange Begleitung, denn diese ist nicht selbstverständlich! Der Petitionsausschuss wird nun unser dortiges Petitionsverfahren beenden.

Gedicht Silke

Schon gehört von den Stover Linden? 
Ganz viele von ihnen sollen verschwinden! 
Es ist wirklich kaum zu fassen: 
für Fahrzeuge, für breitere Trassen! 
Die Behörden sind uneinsichtig, 
dabei sind grüne CO2 Spender so wichtig. 
Wann endlich macht sich diese Erkenntnis breit, 
wann endlich ist auch die Politik so weit? 
Die Sanierung der Ortdurchfahrt ist ein Muss, 
aber 6 m breiter Teer bringt Verdruss. 
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Passant? 
Dabei ist doch allen längst bekannt: Das ist am Ende alles graue Theorie – 
in Klocksdorf fahren die Autos so schnell wie nie. 
In Zeiten des Klimawandels sollten wir uns besinnen 
und mit konkreten Aktionen vor Ort beginnen! 
Wir wollen doch für die Umwelt nachhaltig sein: 
Zum Fällen so vieler Stover Linden ein klares Nein! 
Noch können wir den Autowahnsinn aufhalten
und die Stover Allee lebenswerter gestalten. 
Drum unterstützt unsere Initiative, 
setzt euch ebenfalls ein als Aktive! 
Wir wollen diese Linden schützen, 
weil sie schließlich uns allen nützen!

Silke Rathjens im September 2025

Treetag Day am 15.10.2025

Treetag

Wann: Am kommenden Mittwoch, 15. Oktober 2025
Wo: Kreuzung Hauptstraße 3a/Hinterstraße – in unmittelbarer Nähe der Wassermühle, 19217 Stove/Carlow

Diese öffentliche Aktion ist Teil des Treetag-Projekts des BUND Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, den ökologischen Wert von Bäumen sichtbar zu machen und die öffentliche Diskussion um Baumschutz und Klimaanpassung mit Fakten zu bereichern.Zum Treetag Day wenden wir uns den Bäumen in der Ortsdurchfahrt Stove zu, deren Bestand durch die Erneuerung der Straße gefährdet ist. Nachdem die Bäume bereits von uns vermessen und die Ergebnisse digital ausgewertet wurden, bringen wir am Treetag Day die sogenannten „Treetags“ oder Baumpässe an den Bäumen an. Dadurch werden ihre Ökosystemleistungen – wie Sauerstoffproduktion, CO₂-Speicherung und Feinstaubfilterung – für alle greifbar dargestellt.==> Ab 9 Uhr sind wir in Stove bei den Bäumen. Wir bringen die Treetags (Baumpässe) an den Bäumen an.
==> Um 11 Uhr begrüßen wir die Gäste und alle interessierten Menschen. Es erfolgt die Vorstellung der Treetag-Kampagne durch Jasmin Personn/BUND MV und wir machen einen kleinen Allee-Spaziergang zu den Bäumen.Bitte tragt aus Sicherheitsgründen eine Warnweste – danke!

Termin im SBA am 29.01.2025

Am 29.01.2025 gab es erneut ein Treffen im Straßenbauamt (SBA) – zur Information über den aktuellen Sachstand. Das SBA hat seine Vorzugsvariante für das Planfeststellungsverfahren überarbeitet und festgelegt. Die Vorzugsvariante ist 6m breit und hält an der Fällung der Bäume am Mühlenteich fest. Neu dazugekommen sind beim SBA Sicherheitsbedenken wegen des fehlenden Gehwegs im Bereich Mühlenteich. Daher der Vorschlag des SBA, einen Gehweg auf den frei werdenden Baumstandorten am Mühlenteich entlang anzulegen. Die Entscheidung darüber liegt bei der Gemeindevertretung (GV). Die GV hat sich bereits für die Annahme des Vorschlags ausgesprochen. Durchgängiger Gehweg: JA, unbedingt! Das war von Anfang an unsere Forderung – auf der wasserabgewandten Straßenseite hinter den Bäumen verlaufend! Nicht anstelle der alten Bäume und im geschützten Uferbereich mit seinen Gehölzbeständen! Es sprechen so viele Gründe dagegen!

Provisorische Straßenarbeiten erfolgten

2024 08 30

Als Zwischenlösung für die stark beschädigte Fahrbahn wurden vom Straßenbauamt im Sommer 2024 provisorische Sanierungsarbeiten durchgeführt.

Zwischenlösung nach Ortstermin 26.03.2024 ohne uns

2024 Juni

Im Hinblick auf mögliche Zwischenlösungen fand am 26.03.2024 in Stove ein Ortstermin statt. Teilnehmer waren eine Vertreterin des Straßenbauamtes Schwerin, die Straßenmeisterei Börzow und der Bürgermeister Herr Wienecke. Wir Stoverlinden waren nicht eingeladen.

Im Ergebnis wurden noch in diesem Sommer stattfindende Sanierungsarbeiten der stark beschädigten Fahrbahn angekündigt!

Im Zuge dieser kurzfristigen Maßnahme bekommen ca. 60 Meter im Kreuzungsbereich an der Bushaltestelle eine neue Asphalt-Deckschicht. Die weniger beschädigten Bereiche der Straße werden eine Oberflächenbehandlung erhalten und die Seitenbereiche eine Aufschüttung aus Recycling-Material.

Wir erhoffen uns von den Arbeiten eine große Reduzierung der Lärmbelästigungen der Anwohner und sind diesbezüglich sehr gespannt.

Aufgrund der Auswirkungen auf unsere Umwelt muss sich der endgültige Straßenneubau der Ortsdurchfahrt Stove als umweltrelevantes Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) stellen. Das hat die zuständige Behörde vor einigen Wochen glücklicherweise verfügt. Leider nimmt die UVP sehr viel Zeit in Anspruch, was eine Verlängerung der Straßenbauplanung um ein weiteres Jahr zur Folge hat.

SBA 01.02.2024

Besprechung am 01.02.2024 im Straßenbauamt Schwerin (SBA) mit Vertretern von Wirtschaftsministerium M-V, SBA, Bürgermeister und Gemeindevertretung, Biosphäre und Stoverlinden:

- Straßenbauplanung für Stove geht in Mini-Schritten voran, teilweise mussten Aufgaben des SBA aufgrund von erkranktem Personal monatelang liegen bleiben.

- Umweltverträglichkeitsprüfung wird vorbereitet, falls diese von dem zuständigen Landesamt gefordert wird. Diese dauert erfahrungsgemäß ein Jahr.

- Daran schließt sich das Planfeststellungsverfahren – erwartungsgemäßer Beginn ca. Ende 2025.

- Baubeginn ist noch sehr lange nicht in Sicht.

- Straßenzustand ist zunehmend schlechter, daher wird vom SBA der Straßendienst zwecks Abhilfe hinzugezogen.

- Es wird auf Bitten des GV Herrn Baltz durch das SBA ein Zeitmodell bezüglich der folgenden Planungsschritte erstellt und übermittelt. Das dient der Transparenz gegenüber den Einwohner.

- Vorstellung des Baumgutachtens vom 03.02.2023 durch den Gutachter.

Wir bedanken uns beim SBA und den anderen Beteiligten für diesen Besprechungstermin als Zeichen der Mitbestimmung!

Besprechung am 01.02.2024 im Straßenbauamt Schwerin

Besprechung am 01.02.2024 im Straßenbauamt Schwerin (SBA) mit Vertretern von Wirtschaftsministerium M-V, SBA, Bürgermeister und Gemeindevertretung, Biosphäre und Stoverlinden:

- Straßenbauplanung für Stove geht in Mini-Schritten voran, teilweise mussten Aufgaben des SBA aufgrund von erkranktem Personal monatelang liegen bleiben.

- Umweltverträglichkeitsprüfung wird vorbereitet, falls diese von dem zuständigen Landesamt gefordert wird. Diese dauert erfahrungsgemäß ein Jahr.

- Daran schließt sich das Planfeststellungsverfahren – erwartungsgemäßer Beginn ca. Ende 2025.

- Baubeginn ist noch sehr lange nicht in Sicht.

- Straßenzustand ist zunehmend schlechter, daher wird vom SBA der Straßendienst zwecks Abhilfe hinzugezogen.

- Es wird auf Bitten des GV Herrn Baltz durch das SBA ein Zeitmodell bezüglich der folgenden Planungsschritte erstellt und übermittelt. Das dient der Transparenz gegenüber den Einwohner.

- Vorstellung des Baumgutachtens vom 03.02.2023 durch den Gutachter.

Wir bedanken uns beim SBA und den anderen Beteiligten für diesen Besprechungstermin als Zeichen der Mitbestimmung!

Besprechung am 01.02.2024 im Straßenbauamt Schwerin (SBA)

Besprechung am 01.02.2024 im Straßenbauamt Schwerin (SBA) mit Vertretern von Wirtschaftsministerium M-V, SBA, Bürgermeister und Gemeindevertretung, Biosphäre und Stoverlinden:

- Straßenbauplanung für Stove geht in Mini-Schritten voran, teilweise mussten Aufgaben des SBA aufgrund von erkranktem Personal monatelang liegen bleiben.

- Umweltverträglichkeitsprüfung wird vorbereitet, falls diese von dem zuständigen Landesamt gefordert wird. Diese dauert erfahrungsgemäß ein Jahr.

- Daran schließt sich das Planfeststellungsverfahren – erwartungsgemäßer Beginn ca. Ende 2025.

- Baubeginn ist noch sehr lange nicht in Sicht.

- Straßenzustand ist zunehmend schlechter, daher wird vom SBA der Straßendienst zwecks Abhilfe hinzugezogen.

- Es wird auf Bitten des GV Herrn Baltz durch das SBA ein Zeitmodell bezüglich der folgenden Planungsschritte erstellt und übermittelt. Das dient der Transparenz gegenüber den Einwohner.

- Vorstellung des Baumgutachtens vom 03.02.2023 durch den Gutachter.

Wir bedanken uns beim SBA und den anderen Beteiligten für diesen Besprechungstermin als Zeichen der Mitbestimmung!

SBA 16.11.2022

Rast

Das Straßenbauamt (SBA) hält an seinen Plänen der Straßenverbreiterung und den damit nötigen Baumfällungen fest. Das wurde beim gemeinsamen Treffen von Vertretern des SBA und des Planungsbüros, des Wirtschaftsministeriums, der Gemeinde und uns Stoverlinden am 16.11.2022 deutlich.

Es wurde dargelegt, wie der von uns eingereichte Vorschlag einer alternativen Straßenbauplanung in die weiteren Überlegungen einbezogen wird. Statt unsere Idee individuell auszuarbeiten, wurden alle Bestandteile – z.B. der Gehweg – vom Planungsbüro des SBA im Hinblick auf die Mindestmaße der „Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen“ (RASt06) angepasst. Demnach müsse angeblich z.B. ein Gehweg immer die Breite von 2,30 Meter betragen.

Zur Erklärung: Die Vorgaben der RASt geben den heutigen Stand der Technik wieder. Deswegen ist es nachvollziehbar, dass Planungen diese Vorgaben berücksichtigen. Die RASt hält dafür einige typische Entwurfssituationen beispielhaft für ca. 70-80% der Entwurfsaufgaben innerorts bereit.

Für die restlichen 20-30 % Entwurfssituationen haben die Verfasser der RASt einen umfangreichen Elementkatalog entworfen, welcher einen einzelfallbezogenen Entwurf ermöglichen soll. Dazu zählt die untypische Ortsdurchfahrt in Stove! Aber genau das wird vom SBA Schwerin bisher überhaupt nicht berücksichtigt!

Die durchgängige Breite eines Gehweges von 2,30 m ist bei starkem Fußgängerverkehr in der Stadt nötig. In Stove, wo sich Fußgänger nur selten begegnen bzw. auf einem Gehweg leicht ausweichen und beiseite treten können, ist eine Breite von 2,30 m nicht vorgeschrieben! Zum Schutz eines Baumes ist an dessen Standort eine Verschmälerung – z.B. bis 1,20 m welche für Rollstuhlfahrer benötigt werden – zulässig.

Wir verstehen nicht, warum das SBA diese Möglichkeiten der RASt nicht ausschöpft oder überhaupt in Erwägung zieht! Das Festhalten an diese Denkweise vertrödelt Zeit und kostbare Arbeitskraft. Wir geben nicht auf! Unsere Idee wurde vom SBA so plump bearbeitet, dass sich die Zahl der gefährdeten Bäume verdoppeln würde!

Den Forderungen unserer Gemeindevertretung, den Befürwortern der Ausbauvariante erging es nicht viel besser:

1.) Bauwerke zur Geschwindigkeitsbegrenzung an den Ortseingängen werden nicht empfohlen

2.) Zebrastreifen im Kreuzungsbereich Molzahner Straße: Zuständigkeit liegt bei der Verkehrsbehörde, nicht beim SBA (Genehmigung nach früheren Aussagen fraglich)

3.) Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h: Erfolg ist unsicher

Dieser Termin erfüllte leider nicht die Erwartung eines echten Dialogs. Dennoch war er ein Anfang, ein weiteres Treffen im neuen Jahr ist geplant. Zwischenzeitlich wird ein umfangreiches Baumgutachten erstellt, um aktuelle Aussagen zur Situation der Alleebäume zu erlangen.

Denkmalschutz

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28.09.2022

Denkmalschutzbehörde stellt Teile der Allee unter Schutz!

Die Wassermühle in Stove kann auf eine lange Geschichte zurückblicken – schon 1377 wurde sie geschichtlich erwähnt. Heute ist sie eine der letzten arbeitenden Mühlen Mecklenburg-Vorpommerns und denkmalgeschützt.

Nun wurde der Denkmalwert der Mühlenanlage neu eingeschätzt:

Zusätzlich zum Mühlengebäude wurden aktuell zwei Nebengebäude, das Mühlenrad, das Wehr und die prägenden landschaftlichen Elemente wie Mühlenteich, Mühlenbach und die Grünflächen mit Baumbestand (u.a. Allee) als Baudenkmal in die Denkmalliste M-V aufgenommen!

Eine gute Nachricht für unser Vorhaben – die Forderung einer baumfreundlichen Straßensanierung!

Gesetzlicher Denkmalschutz plus gesetzlicher Alleenschutz

Ortstermin

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Wie die schöne Dorfansicht von Stove nun tatsächlich ausschaut, wie die Stimmung vor Ort ist und was alle Beteiligten dazu zu sagen haben, hat auch den Landtagspetitionsausschuss interessiert.

Der Einladung zum Ortstermin am 11.05.2022 in Stove folgten daher die Vertreter der zuständigen Ministerien, des Straßenbauamtes Schwerin (SBA), der Biosphäre als Untere Naturschutzbehörde, des Amtes Rehna und der Bürgermeister Herr Wienecke. Der Petitionsausschuss selbst war zu großen Teilen mit seinem Vorsitzenden Thomas Krüger nach Stove angereist, auch Gemeindevertreter waren anwesend, Einwohner, Unterstützer und natürlich waren wir Stoverlinden zahlreich vertreten.

Dem Charme dieses hübschen Fleckchens Mecklenburgs konnten sich die Mitglieder des Ausschusses ganz sicher nicht entziehen, so dass unseren Lindenbäumen viele Sympathien schon mal sicher waren.

Alle beteiligten Behörden und auch wir bekamen das Wort erteilt. Die vielen technischen Details der schwierigen Straßenbauplanung wurden von der Vertreterin des Straßenbauamtes als Begründung für die – aus unserer Sicht – unnötig überdimensionalen Planungen vorgetragen. Anschließend beantworteten die Behördenvertreter die Fragen der Ausschussmitglieder.

Ja, die Lösung für Stoves Straßenbauproblem ist verzwickt. Aber es kann doch nicht sein, dass die Profis DARAN scheitern! Es geht immer anders – man muss es nur wollen! Beim Ortstermin wurden wir vom Straßenbauamt eingeladen, an der Lösung mitzuarbeiten.